Aioli

Wer Knoblauch mag, liebt sie bestimmt: Die aus dem Mittelmeerraum stammende, vielseitige, kalte Knoblauchcreme genannt Aioli. Leider schmeckt sie als Fertigcreme aus dem Supermarkt eher selten. Macht nichts, denn auch hier ist Selbermachen ist die Lösung, das geht fix und ist lecker.

Zutaten für 2 Portionen:
1 Ei
1/8 l neutrales Öl, z. B. Sonnenblumenöl
xxx Knoblauchzehen
1,5 EL mittelscharfer Senf
1 Limette
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Ei trennen. Limette auspressen. Knoblauchzehen häuten, klein schneiden und fein zerdrücken. Eigelb mit sukzessiver Zugabe des Öls sowie ein bisschen Limettensaft mit dem Schneebesen zu einer Mayonnaise schlagen. Senf und Knoblauch zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Aioli

Aioli

Passt prima zu: Pommes Frites, Patatas bravas oder Süßkartoffel Pommes Frites, ebenso natürlich zu Fisch oder frittierten Calamari

Tipp to go:

  • Mit der Aioli ist es wie mit klassischer Mayo: mal gelingt, mal nicht. Laut einem Freund (Koch), der nicht genannt werden will, gelingt sie am besten durch sehr langsames und tropfenweises Einrühren des Öls in das Eigelb. Wichtig ist, dass das Öl und das Eigelb die gleiche Temperatur haben, deswegen nehmen wir das Ei entsprechend vorher aus dem Kühlschrank.
  • Hier kommt Notfallhilfe, falls die Mayo doch mal gerinnt: Vermutlich hat die Temperatur nicht gepasst und das Öl wurde zu schnell geschüttet. In diesem Fall ein Löffel der Mayo in eine separate Schüssel geben und mit lauwarmen Wasser noch einmal aufschlagen. Im Anschluss langsam die geronnene Mayo wieder aufschlagen.
  • Wir machen meist eine größere Menge, da wir die Aioli am nächsten Tag dann für Westfälischen Kartoffelsalat verwenden.